Abitur für Erwachsene

Das Freiberg-Kolleg ist eine staatliche Einrichtung des zweiten Bildungswegs im Land Sachsen. Es bietet Erwachsenen die Möglichkeit, in einer Vollzeitschule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Schulträger ist der Landkreis Mittelsachsen. Es wird kein Schulgeld erhoben.

Das Freiberg-Kolleg ist mit seinem Gründungsjahr 1949 das älteste der drei Kollegs in Sachsen. Zur Zeit lernen hier ca. 230 Schüler. Bei uns könnt ihr die ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE erwerben, die Berechtigung zum Studium an allen Hochschulen und Universitäten. Euch stehen damit alle Wege, auch für einen beruflichen Neubeginn, offen.

Am Freiberg-Kolleg werden Weichen für neue Lebensabschnitte gelegt

Hier gibt’s das Abitur für Erwachsene

Freiberg (AB). Auch wenn zum „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Freitag nicht viele Interessenten den Weg zum Freiberg-Kolleg in die Bahnhofstraße gefunden haben, kann sich Rolf Kempe über den Zuspruch für seine Schule nicht beklagen. „Wir sind für das kommende Schuljahr schon fast voll“, meint der Direktor der Freiberger Bildungseinrichtung,
in der Erwachsene ihr Abitur nachholen können. Ungefähr 250 Schüler befassen ich hier gegenwärtig mit Mathematik und Deutsch, Biologie und Chemie, aber auch mit Wahlfächern,
die praxisnahes Wissen ermitteln. Besucher Volker Poddey interessierte sich für die Präsentation des Fachs „Geophysik“. „Das ist ganz schön spannend und macht bestimmt viel Spaß“, so der gelernte Altenpfleger. Im August beginnt der 28-jährige Dresdner in Freiberg zunächst einen Vorkurs, ehe er sich für drei Jahre auf die Abitur-Schulbank setzen wird. „In meinem Beruf komme ich nicht mehr weiter,

Direkte Informationsmöglichkeit

Am Samstag, dem 16.5.2009, ist die Schulleitung (3.Etage) von 10-12 Uhr besetzt. Besucher können diese Gelegenheit gern nutzen, um Informationen zu allem, was mit der Schule zu tun hat, einzuholen.

Pressebericht zum Tag der Offenen Tür

Freiberg-Kolleg bietet zweite Chance

Schule an der Bergstiftsgasse in Freiberg führt Erwachsene zum Abitur - Am Freitag ist Tag der offenen Tür

 

Wir waren in der Sternwarte Radebeul...

Am Mittwoch, dem 28. Januar 2009, begaben sich Schüler des 1. Kursjahres, aus den Kursen Geophysik und Astronomie, gemeinsam mit Herrn Strecker und Herrn Triebsch gen Sternwarte Radebeul, die schon im Jahre 1955 mit Plaudereien von Sternenfreunden im Anschluss an einen astronomischen Lehrgang der Volkshochschule ihren Anfang fand. Zur unchristlichen Zeit morgens 9 Uhr trudelten wir alle ein und wurden vom Sternwartenleiter Herr Peschel im Vortragsraum begrüßt. Dort erhielten wir mittels Vortrag und einer ausführlichen Präsentation eine gute Übersicht über die Geschichte der „Sternenbeobachter", begonnen bei den Priestern in Babylon bis hin zum heutigem Hubble-Weltraumteleskop. Besonders interessant waren daran die Ausmaße der derzeitig größten Teleskope in Hawaii (mit einem Spiegeldurchmesser von 10 Meter) und Chile (mit einem Spiegeldurchmesser von 8,40 Meter). Auch über die Objektbeobachtung an sich erhielten wir von Herrn Peschel einen ausführlichen Bericht, bei dem unter anderem klar gestellt wurde, dass Sterne selbst gar nicht beobachtet werden können, da diese nur als Lichtpunkte zu sehen sind. Das Augenmerk bei den  Weltraumbeobachtungen liegt daher vor allem auf unser Sonnensystem: die Sonne, die Monde und die Planeten, sowie all das, was sozusagen „dahinter" liegt: der Deep Sky. Dieser lässt sich in intergalaktisch (Nebel, Sternhaufen, Doppelsterne, ...) und extragalaktisch (andere Galaxien) aufteilen und wir konnten eine Menge faszinierender Bilder betrachten, bei denen man glauben könnte, sie seien mittels einer Fotocollage per Photoshop oder aber einem Künstlerpinsel entstanden.

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